Was ist die Glyx-Diät?

Gesund, Quelle: Rainer Sturm / pixelio.de

Bei der Glyx-Diät dreht sich alles um den glykämischen Index. Dabei ist der glykämische Index ein Maß für die Wirkweise von Nahrungsmitteln auf den Blutzuckerspiegel.

Lebensmittel,welche einen hohen glykämischen Index besitzen gelangen schnell ins Blut und lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen. Lebensmittel mit einem niedrigen Wert hingegen bewirken hingegen nur einen langsamen Anstieg der Blutzuckerkurve.

Dabei schüttet der Körper deutlich weniger Insulin aus. Insulin ist ein körpereigenes Hormon, dessen Aufgabe es ist die Körperzellen Blutzucker aufnehmen zu lassen. Ohne Insulin kann der Mensch nicht leben, deshalb müssen Diabetiker Typ II auch Insulin spritzen,da es ihr Körper nicht selbst produziert. Allerdings kann Insulin in zu hohen Dosen auch eine Gewichtszunahme fördern und den Aufbau von Fettreserven begünstigen bzw. den Abbau vorhandener verhindern.

Für die Glyx-Diät bedeutet dies: Obst,Gemüse und Vollkornprodukte als Basis. Zudem noch Nüsse,Hülsenfrüchte und pflanzliche Öle, sowie ein bis zweimal täglich Eier,Geflügel,Fisch und Milchprodukte. Auf Nudeln,Kartoffeln,Reis, Weißbrot und Süßigkeiten sollte jedoch verzichtet werden.

Wer sich für diese Diät interessiert kann sich einen kompletten Diät-Plan im Buch ” Die Glyx-Diät” von Marion Grillparzer holen. Die Diät beinhaltet dabei zu Beginn drei Suppentage, eine Fatburner-Woche und im Anschluss daran ein 20-Tage Glyx-Aufbauprogramm. Zudem wird auch ein Sportprogramm im Buch empfohlen,welches den Stoffwechsel ankurbeln soll.

Die Vorteile dieser Diät liegen eindeutig bei einer dauerhaften Ernährungsumstellung. außerdem ist die Diät abwechslungsreich und liefert ausreichend Ballaststoffe.

Der Nachteil besteht allerdings darin, dass es noch keine gesicherte wissenschaftliche Basis bei dieser Diät gibt. Außerdem sind Schokolade,Pizza und Co. immer verboten,was es schwierig macht die Diät langfristig durchzuführen.

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