
Gesundheitsbewusst, Quelle: tokamuwi / pixelio.de
Wer gesund und fit bleiben will, der sollte sich auf eine gesunde Lebensweise konzentrieren. Dazu zählen viel Bewegung, Training für das Gehirn, Verzicht auf Genussmittel wie Alkohol und Nikotin und natürlich auch eine gesunde Ernährung.
Doch es ist gar nicht so einfach, hier alles richtig zu machen. Es gibt tausende Ernährungstipps – manche von ihnen mögen stimmen, manche weniger. Besonders im Dschungel der Fachbegriffe hat man es nicht immer leicht. So gilt es zum Beispiel, die Begriffe vollwertige Ernährung, Vollwert-Ernährung und Vollwertkost zu unterscheiden. Diese Worte klingen zunächst sehr gleich, bezeichnen jedoch völlig unterschiedliche Ernährungskonzepte.
Die vollwertige Ernährung kennzeichnet sich dadurch, dass sie auf den Nährstoffempfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung beruht. Dabei steht eine schonende Zubereitung der Zutaten im Mittelpunkt. Das Essen sollte zusätzlich so wenig wie möglich verarbeitet und daher in seinem Naturzustand belassen sein. Vollwert-Ernährung heißt, dass man sich bei der Auswahl der Zutaten auch nach ökologischen Kriterien richtet. Auch die Sozialverträglichkeit des Anbaus wird berücksichtigt. Das Konzept der Vollwertkost meint wieder etwas gänzlich anderes: es lehnt grundsätzlich die Behandlung von Lebensmitteln ab. So sind Vorgänge wie Kochen oder Backen tabu.
Alle drei Konzepte haben ihre Vor- und Nachteile. Gemein ist ihnen, dass sie eine wichtige Sache nicht berücksichtigen, egal wie gut ihre Ratschläge gemeint sind: sie gehen nicht auf die individuellen Bedürfnisse des Menschen ein. Vollwert-Ernährung wurde von Herr Professor Kollath entwickelt. Er schrieb das weltweit bekannte Buch „Die Ordnung unserer Nahrung“. Die Erkenntnisse, die er gewann, wurden später noch durch die „Gießener Konzeption“ erweitert. Vornehmlich setzt sich die Vollwert-Ernährung aus pflanzlichen Lebensmitteln zusammen, also Obst und Gemüse sowie Milch und Milchprodukte. Jeder muss für sich selbst entscheiden, welchem Konzept er am meisten zustimmt und dieses dann umsetzen.







In einem gut zu verstehenen Schreibstil wird erklärt, worin das Dilemma einer gesunden Ernährung liegt: Überall Tipps und Tricks, Produkte und “Fitmacher” – die Auswahl ist riesig, dass man gar nicht mehr weiß, wohin. Das Geheimnis liegt in der Invididualität, was hier klar und gut herausgestellt wurde: Was brauche ich speziell für mich?
Danke und beste Grüße, Andrea